SPIELBANK HAMBURG

Das Unternehmen 2009 – Zahlen und Fakten

Rechtliche Grundlage:

Am 1. Februar 1977 erteilte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg der Spielbank Hamburg Jahr + Achterfeld KG die Konzession, eine öffentliche Spielbank zu betreiben. Mit Konzessionsurkunde vom 18. Dezember 2002 hat der Hamburger Senat der Gesellschaft mit Wirkung vom 1. Januar 2003 erneut die Erlaubnis erteilt, in Hamburg eine öffentliche Spielbank zu betreiben. Die Konzession ist befristet bis zum 31. Dezember 2017.

Damit verbunden ist der öffentliche Auftrag, den Spieltrieb in Hamburg zu kanalisieren und eine legale Plattform zu bieten. Diese Umsetzung der ordnungsrechtlich gesetzten Normen in die Rechtswirklichkeit gelingt nur auf Basis der wirtschaftlichen Möglichkeiten. Hier verweist die Spielbank Hamburg auf die Abgaben auf den Bruttospielertrag (Einsätze minus ausgezahlte Gewinne, BSE): die gemäß Konzession geregelt sind. Die Behörde kann sie verändern, soweit dem Spielbankunternehmen kein angemessener Gewinn verbleibt. Seit 1978 flossen so inklusive der zusätzlichen Abgabe auf das Trinkgeld (Tronc) ca. 1,4 Mrd. € Euro in den Hamburger Haushalt.

Gäste: Insgesamt zählt die Spielbank seit Gründung etwa 17,5 Millionen Gäste.

Mitarbeiter: Derzeit beschäftigt die Spielbank Hamburg 310 Mitarbeiter. Die Personalaufwändungen des Klassischen Spiels werden zum größten Teil aus den Tronceinnahmen gedeckt. Die Personalkosten in den Dependancen werden überwiegend aus Mitteln der Betreibergesellschaft beglichen.

Spielangebot: Die Eröffnung des Casinos Esplanade bedeutete eine qualitative und quantitative Erweiterung des Spielangebotes: So stehen im 1. Obergeschoß (1.288 m²) 18 Spieltische (früher 15) zur Verfügung, zehn für Roulette (8), vier Poker (3), vier Black Jack (4). Zusätzlich bietet das Casino auf 1.172 m² 140 Spielautomaten. (38). Dazu kommen Räume für Verwaltung und Veranstaltungen (2.151 m²).

Dependancen:  Seit Oktober 1981 wird das Automatenspiel Steindamm im Erdgeschoss des Hotels „Graf Moltke“ auf 370 m² mit 81 Glücksspielautomaten betrieben. Das Kasino Reeperbahn verfügt seit August 1987 auf drei Ebenen und ca. 600 m² Spielfläche über 127 Automaten. Im 4. Stockwerk befinden sich vier Black Jack- und zwei American Roulette-Tische. Seit Januar 2003 bietet das Automatenspiel im Mundsburg-Center 79 Automaten auf ca. 230 m² Spielfläche.

Qualitative Fakten:

Die Spielbank Hamburg verfolgt ein präventiv wirksames Sozialkonzept. Sie kooperiert dazu mit dem Hamburger Büro für Suchtprävention (BfS), das Schulungen der Mitarbeiter durchführt und als zentrale Anlaufstelle für Betroffene fungiert.

Als erste Großspielbank im Norden erhielt die Spielbank Hamburg im Dezember 2005 die internationale Zertifizierung nach DIN ISO EN 9001: 2000. Diese Norm vereinigt weltweit gültige Standards, nach denen Dienstleistungen bemessen werden. Unabhängige Gutachter testierten die Prozesse, die optimalen Service und maximale Spielsicherheit garantieren. Die Umsetzung erfolgt heute im hauseigenen Qualitätsmanagement (QM).

Die Spielbank Hamburg führte gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg als erstes Glücksspiel-Unternehmen eine außerbetrieblich geregelte Ausbildung ein. An deren Ende steht die betriebs-ex­ter­ne Bezeichnung „geprüfter Croupier IHK“.

Brancheninformationen zu den deutschen Spielbanken und zur "Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft (DeSIA)" unter: www.desia.de.