Das Unternehmen - Zahlen und Fakten

Rechtliche Grundlage

Am 1. Februar 1977 erteilte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg der Spielbank Hamburg Jahr + Achterfeld KG die Konzession, eine öffentliche Spielbank zu betreiben. Sie wurde am 20. Januar 1978 im 9. Stock des Hotel InterContinental an der Außenalster mit dem Spielangebot Roulette, Black Jack und Baccara an insgesamt 15 Spieltischen eröffnet. Mit Konzessionsurkunde vom 18. Dezember 2002 hat der Hamburger Senat der Gesellschaft mit Wirkung vom 1. Januar 2003 erneut die Erlaubnis erteilt, in Hamburg eine öffentliche Spielbank zu betreiben. Die Konzession ist befristet bis zum 31. Dezember 2017.

Damit verbunden ist der öffentliche Auftrag, den Spieltrieb in Hamburg zu kanalisieren und eine legale Plattform zu bieten. Diese Umsetzung der ordnungsrechtlich gesetzten Normen in die Rechtswirklichkeit gelingt nur auf Basis der wirtschaftlichen Möglichkeiten. Hier verweist die Spielbank Hamburg auf die Abgaben auf den Bruttospielertrag (Einsätze minus ausgezahlte Gewinne, BSE): die gemäß Konzession geregelt sind. Die Behörde kann sie verändern, soweit dem Spielbankunternehmen kein angemessener Gewinn verbleibt. Seit 1978 flossen so inklusive der zusätzlichen Abgabe auf das Trinkgeld (Tronc) ca. 1,4 Mrd. € Euro in den Hamburger Haushalt.


Gäste

Insgesamt zählt die Spielbank seit Gründung etwa 17,5 Millionen Gäste.

Mitarbeiter 

Derzeit beschäftigt die Spielbank Hamburg 310 Mitarbeiter. Die Personalaufwändungen des Klassischen Spiels werden zum größten Teil aus den Tronceinnahmen gedeckt. Die Personalkosten in den Dependancen werden überwiegend aus Mitteln der Betreibergesellschaft beglichen.


Spielangebot:

Der Umzug des Haupthauses vom Standort InterContinental in das Casino Esplanade im Dezember 2006 bedeutete eine qualitative und quantitative Erweiterung des Spielangebotes im klassischen Spiel: So stehen im 1. Obergeschoß (1.288 m²) 9 Roulette-, 8 Poker- und 3 Black Jack Tische. Im Erdgeschoss bietet das Automatenspiel auf 1.172 m² mit 140 Geräten ein breitgefächertes Angebot. Dazu kommen Räume für Verwaltung und Veranstaltungen (2.151 m²).

Dependancen:

Seit Oktober 1981 wird das Casino Steindamm im Erdgeschoss des Hotels „Graf Moltke" auf 370 m² mit 80 Glücksspielautomaten betrieben. Das Kasino Reeperbahn öffnete im August 1987 mit einem gemischten Angebot von Lebendspiel und Automaten. Es wurde im Sommer 2009 grundlegend renoviert und umgestaltet.

Heute wird American Roulette im Erdgeschoss an zwei Tischen gespielt und Black Jack an drei Tischen im Zwischengeschoss. Gepokert wird an zwei Tischen jeweils von Mittwoch bis Sonnabend. Seit Januar 2003 das Casino Mundsburg im Mundsburg Center 79 Automaten auf ca. 230 m² Spielfläche.


Qualitative Fakten

Die Spielbank Hamburg verfolgt ein präventiv wirksames Sozialkonzept. Sie kooperiert dazu mit dem Hamburger Büro für Suchtprävention (BfS), das Schulungen der Mitarbeiter durchführt und als zentrale Anlaufstelle für Betroffene fungiert.

Als erste Großspielbank im Norden erhielt die Spielbank Hamburg im Dezember 2005 die internationale Zertifizierung nach DIN ISO EN 9001: 2000. Diese Norm vereinigt weltweit gültige Standards, nach denen Dienstleistungen bemessen werden. Unabhängige Gutachter testierten die Prozesse, die optimalen Service und maximale Spielsicherheit garantieren. Die Umsetzung erfolgt heute im hauseigenen Qualitätsmanagement (QM).

Die Spielbank Hamburg führte gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg als erstes Glücksspiel-Unternehmen eine außerbetrieblich geregelte Ausbildung ein. An deren Ende steht die betriebs-ex­ter­ne Bezeichnung „geprüfter Croupier IHK".

Allgemeine Brancheninformationen zu Spielbanken in Deutschland finden Sie unter: BupriS e. V. (Bundesverband privater Spielbanken e. V.) sowie beim DSbV (Deutscher Spielbankenverband).

Glücksspiel kann süchtig machen. Zutritt ab 18 Jahren. Ausweispflicht.
Helpline: 0800/1372700 (kostenlos).